| Warm-Up / Cool-Down |
|
Warm Up, CoolDown, Sauerstoffaufnahme - was sich anhört wie Fachbegriffe aus der Formel1 sollte jeder Sportler kennen
Warm Up und Cool Down werden allgemein als ein 'notwendiges Übel' angesehen. Doch jeder Faustballer weiß, dass man Körper und Geist auf durch aktive und passive Übungen auf die anstehenden Belastungen vorbereiten muss. Beim aktiven Aufwärmen werden Übengen zusammengefasst, die nicht mit vollem Einsatz ausgeführt werden. Durch die aktive Bewegung der Muskeln findet ein Erwärmung statt, das Herz-Kreislaufsystem wird aktiviert und die Durchblutung steigt, was eine bessere Nährstoffversorgung gewährleistet. Die Varianten sich aktiv aufzuwärmen sind so vielfältig, wie es Sportarten gibt, ob das bekannte Einlaufen bzw. Traben, Interval-Laufen oder kleinere Ballspiele. Die Wahl des Aufwärmprogrammes hängt dabei entscheidend vom Trainings- bzw. Leistungsstand des Faustballer ab. Das passive Aufwärmen ist mit Sicherheit angenehmer für den Sportler, denn er muss sich dabei nicht selber bewegen. Durch Massagen kommt die Muskelerwärmung von Außen. So wird die Muskulatur gelockert und deren Temperatur steigt. Da dieses Aufwärmen sich auf die Körperregionen beschränkt, die von außern bearbeitet werden reicht dieses jedoch allein nicht aus. Beim passiven Aufwärmen ist jedoch die mentale Wirkung, die Vorbereitung des Kopfes, besser gewährleistet. Vor einem Wettkampf jedoch sollte auf das passive Aufwärmen verzichtet werden, da durch die Entspannung die Herzfrequenz sinkt und der Faustballer sich zu sehr entspannt. Mentales Aufwärmen ist in der Sportwelt auch kein Geheimnis mehr. Der Sportler spielt alle Möglichkeiten durch, die in der Folge auf ihn warten. Dieses kann man bspw. bei den Bobfahrern sehen, wenn diese vor dem Start immer wieder im Kopf die ganze Abfahrt, jede Kurve durchgehen. Auch dieses Aufwärmen alleine reicht nicht aus, sondern muss immer in Verbindung mit den beiden anderen Formen angewendet werden. Durch das Aufwärmen steigt die Geschwindigkeit, mit der der Körper Reize verarbeitet. Durch die gesteigerte Herzfrequenz steigt die Förderleistung des Herzens, womit die Muskeln stärker mit Blut versorgt werden. Der Stoffwechsel und die Neuaufnahme des Sauerstofs wird somit erleichtert. Durch diese vermehrte Durchblutung wird die Reibung im Muskel optimiert und somit seine Kontraktionsfähigkeit verbessert. Dieses hat die logische Folge, dass der ganze Körper beweglicher wird und gleichzeitig ökonomischer Arbeitet. Je nach Struktur des Faustballers, die sich aus Leistungs- und Trainingsstand, ergeben wirkt das Aufwärmen auch auf die Psyche des Sportlers. Durch das Aufwärmen wird der Sportler mental an die Belastung herangeführt und der aufgebaute Druck kann beim Aufwärmen abgebaut werden. Werden Rituale in das Warm Up eingebaut, kann ein schnelleres Bereitstellen der Leistungsfähigkeit erreicht werden. In jedem Fall steigert es die Motivation des Sportlers. Das Aufwärmen sollte nicht zu einem Erschöpfungszustand beim Sportler führen. Eine Formel für das richtige Maß und die richtige Intensität gibt es nicht, denn diese hängt von vielen Faktoren, wie Tageszeit, Wetter oder Tagesform, ab. Das Aufwärmen sollte jedoch 15 Minuten nicht unterschreiten. Ferner sollte das Aufwärmen bis ca. 5 Minuten vor dem Spiel durchgeführt werden. Die erarbeitete Wärme kann durch warme Kleidung kann der Wärmeverlust hinausgezögert werden, den Rückgang der Durchblutung hält diese jedoch nicht auf.
|
| Weiter > |
|---|
