| Krafttraining |
|
Das Dreick des Krafttrainings: Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit
Die Muskelkraft ist für alle Sportarten Voraussetzung. Durch gezieltes Training kann die Muskelarbeit ökonomischer vollzogen werden, der passive Bewegungsapparat (bspw. Knochen) können den Körper besser stabilisieren undso vor Verletzungen schützen. Dabei gibt esTrainingsarten wie Maximalkraft- oder Schnellkrafttraining, die - natürlich - jeweils anders trainiert werden. Kraft ist die Fähigkeit eines Körpers, durch das Zusammenspiel von Nervensystem und Muskeln Widerstände zu überwinden, zu halten oder kontrolliert nachzugeben. Die drei Formen der Kraft Maximalkraft, Schnellkraft und Kraftausdauersind Leistungen, gilt es durch gezieltes Krafttraining zu steigern. Je nachdem, welchen Anforderungen ein Sportler bzw. dessen Körper unterliegt muss das Krafttraining aufgebaut werden um einen maximalen Trainingserfolg zu erzielen. Die Maximalkraft ist die Kraft, die ein Körper maximal aufbringen, also einen Widerstand von außen überwinden, kann. Die Schnellkraft ist die Fähigkeit diese Kraft schnellstmöglich bereitzustellen. Die Ermüdungsresistenz nennt man dem entsprechend Kraftausdauer und beschreibt, wie lange einer Kraftbelastung stand gehalten werden kann. Als Reaktivkraft ist die sogenannte Muskelvorspannung nicht wirklich zu trainieren, da diese unwillkürlich vorhanden ist und sich nur passiv je nach Traingsgestaltung anpasst. Beim Faustball sollte das Schnellkarfttraining vorrangig trainiert werden, denn dieses ergibt sich aus der körperlichen Belastung durch Sprints oder Sprünge. Die Maximalkraft wird nicht vergessen, denn in den oberen Leistungsklassen wird auch diese gezielt trainiert. Im Training der Schnellkraft sollte die Wiederholungsmethode Anwendung finden. Das heißt, dass mit maximaler Intensität und vollständigen Pausen gearbeitet wird. Dabei sollte die Belastungsphase nur so lange sein, bis eine Leistungsminderung eintritt, also nicht bis zur Erschöpfung bzw. Ermüdung, sondern bis sich Konzentrationsphasen verlängern (bspw. bei der Angabe), sich Frequenzen mindern oder die Genauigkeit in der Ausführung abnimmt. Es gibt natürlich neben den direkten Faktoren auch indirekte Einflussmöglichkeiten auf die Schnellkraft. Durch Abbau von Müdigkeit, Ängsten oder Stress kann ebenfalls die Schnelligkeit gesteigert werden. Und die Grundlagenausdauer beúgt einer schnellen Ermüdung vor. Durch die ständige Verbesserung der Bewegungskoordination steigt die Genauigkeit und somit letzlich auch die Schnelligkeit. Die Beweglichkeit in Kombination mit der Schnellkraft sind somit grundlegende Voraussetzung für den erfolgreichen Faustballer. |
| < Zurück | Weiter > |
|---|
